Narmada 

Tantra Massage - Zürich

Was ist Tantra?


Das Geben und Nehmen von Energie.

Für den anderen da sein - etwas Gutes für den anderen tun.

Die ganzheitlichen, tiefen Berührungen in Liebe und Achtsamkeit - das alles lasse ich auch in die Massage einfliessen.

Grundlagen einer tantrischen Lebensweise sind das:  

  • Spüren, Fühlen, Berühren mit allen Sinnen
  • Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein
  • Achtsamkeit, Bewusstheit - Den Moment möglichst bewusst wahr zunehmen, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse anzuerkennen und immer wieder zurück in den Moment, ins "Hier" und "Jetzt" zu kommen.
  • Authentisch sein
  • Offenheit und Ehrlichkeit
  • Entscheidungen treffen - bewusst "Nein" sagen - bewusst "Ja" sagen
  • Annehmen und Loslassen
  • Liebe und Sexualität

Tantra ist eine Art zu leben und zu hinterfragen - vor allem sich selbst zu hinterfragen - eine Lebensweise mit einer mehrere Jahrtausende alten Tradition mit spirituellen Hintergründen. Entstanden ist Tantra in den nördlichen Regionen des heutigen Indien.

Tantra basiert ursprünglich auf der Vorstellung, dass sich bei der Entstehung der Welt die ursprünglich vereinigten Energien getrennt haben. So entstand Himmel und Erde als voneinander getrennte Gegenpole. Es trennten sich auch die weltlichen (menschlichen) Energien von den übernatürlichen (göttlichen) Energien - und auch die männlichen von den weiblichen.

Bild: Narmada Tantra Zürich

Tempel in Indien

Im Sinne des ursprünglichen tantrischen Gedanken soll durch eine tantrische Lebensweise - und vor allem durch tantrische Rituale - die (Wieder-) Vereinigung der getrennten Energien erreicht werden. Die Vereinigung von weiblicher und männlicher Energie, die Vereinigung des Menschlichen mit dem Göttlichen, die Vereinigung von Erde und Kosmos zu einem vollkommenden Ganzen. Es soll zusammengefügt werde, was ursprünglich ganz - ein Ganzes war und heil. Das bedeutet die Aufhebung der Dualität. Tantra ist in diesem Sinne als Heilung der Ur-Wunden zu verstehen. Dies setzt sich heute fort in der Heilung ganz persönlicher, in jedem von uns auf Heilung wartender Kindheitstraumen und ganz aktuelle Verletzungen.

Der Tantriker versucht, sich mit seinem Selbst zu verbinden und die Energien, die in ihm ruhen zu wecken. Tantra und tantrische Rituale haben traditionell viel mit Meditation und Yoga - geistigen und körperlichen Übungen zu tun. 

Bei all dem liegt die Betonung auf dem Tun, auf dem Praktizieren tantrischer Rituale, auf Meditationen, oder Yoga bzw. auf dem Ausübung einer tantrischen Lebensweise. In diesem Sinne kann die Vereinigung der getrennten Energie ohne ein Tun nicht erreicht werden. Nichts geschieht von selbst.

Tantra heute

Bild: Narmada Tantra Zürich

Die ursprünglichen tantrische Idee der (Wieder-) Vereinigung aller kosmischen Energie zu einem Ganzen steht in den westlichen Kulturen nicht im Vordegrund ist aber unterschwellig nach wie vor treibende Kraft. Im Zentrum steht die bewusste Wahrnehmung des Ganzen. Die bewusste Wahrnehmung unserer Umgebung, der Mensche, die uns begegnen und vor allem die bewusste Wahnehmung unseres SELBST.

In einer Welt, in der man sich eher an Äusserlichkeiten orientiert, die immer schneller und oberflächlicher wird ist für viele das Thema bewusste Wahrnehmung eine Begegnung der dritten Art.

Die bewusste Wahrnehmung des Ganzen bedeutet vor allem die bewusste Wahrnehmung des ganzen SELBST - ohne irgendetwas auszuschliessen. Das beinhaltet auf der körperlichen Ebene auch die in unserer westlichen Welt gerne versteckten und tabuisierten Intimbereiche von Mann und Frau. Auf der seelischen oder Gefühlsebene die bewusste Wahrnehmung und Akzeptanz unserer Ängste, Blockaden, Traumen, wie auch die bewusste Wahrnehmung unserer sexuellen Energien. Die Einbeziehung von Sexualität, sexueller Energien, unserer Intimität, führt in unserer westlichen Welt - in der Sexualität immer noch mit staken Tabus belegt ist - leicht zu Anfeindungen und Vorurteilen. Wir übersehen dabei, dass der offene, unverkrampfte Umgang mit der Sexualität nur ein Teilaspekt des Ganzen ist und zudem die Intimbereiche von Mann und Frau - auch Mann und Frau selbst - als heilige Orte verehrt werden. Aber die Angst sowohl vor der körperlichen, als auch vor der seelischen Öffnung ist bei vielen Menschen vor allem aufgrund unserer christlichen Tradition fest verwurzelt.

(Aus dem Buch Lebendiges Tantra l - Grundlagen einer tantrischen Lebensweise von            Ralf Deutschmann)